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C. Heiland

C. Heiland sympathisiert mit der asiatischen Kultur. Er spielt nicht nur den ganzen Abend lang Omnichord, ein Elektro-Instrument von 1981 aus Japan, sondern fährt auch Mitsubishi Colt, einen roten, aus demselben Baujahr. Seine Stimme allerdings kommt von einem anderen Planeten. Er singt deutsche Texte, mal tiefgründig wie die Weltmeere, mal platt wie eine Flunder, changierend zwischen Herzschmerz und Satire, niemals bodenständig, immer an der Grenze zur Geschmacklosigkeit, so charmant wie nur eben möglich (nötig)... Alle singen mit. Während C. Heiland sich zwischen den Liedern fragt, ob die Möhren-Ingwer-Suppe mit frischer Minze oder die Chinapfanne die Pest des 21. Jahrhunderts ist, stellt das Publikum fest: Ja, das ist Hochkultur, ich kauf mir ein Abo.

Mit einer Stimme, die ihresgleichen sucht, präsentiert C. Heiland in seinem neuen Solo-Programm „Scheiße, ist das schön!“ Lieder ohne Rücksicht auf Verluste. Ob Finanzkrise, Millionärs-Sendungen oder Unglücksweisheiten in Zeiten von „myspace“ und „studivz“: C. Heiland, der Alleinunterhalter deluxe, hat zu allem eine Meinung. Dafür braucht er nicht viel mehr als seine große Liebe, die Omnichord (weiblich), das faszinierendste Instrument aller Zeiten (Baujahr 1981, Ostasien). Bei Geschichten, Gedichten und Witzen unterhalb der Kniekehle helfen ihm sprechende Stofftiere und ein koreanisches Ausroll-Piano. Mal abgesehen von den vielen anderen Überraschungen in seiner mexikanischen Chilitasche...

Link zur Künstlerwebsite: www.c-heiland.de

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